Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit wichtig:
unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft,
etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat,
wieder wegzuwerfen.
Albert Einstein

Gemeindehaus mit Kindergarten, Freiburg

Umbau und Erweiterung des Lukas-Gemeindezentrums folgen dem Wunsch nach einer klaren städtebaulichen Gestalt und größtmöglichen Synergie-Effekten zwischen Kirche, Gemeindehaus und Kindergarten. Dazu wird die bestehende Linearstruktur aufgegriffen, neu geordnet und fortgesetzt.

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Haus der Kirche, Offenburg

Städtebau

Den Wunsch der Ausloberin nach einem Haus der evangelischen Kirche in Form eines neuen integrierten Gemeindezentrums beantworten wir mit einem ergänzenden Neubau und der Sanierung des historischen Pfarrhauses. Dem denkmalgeschützten Pfarrhaus wird ein eigenständiger Neubau gegenüber gestellt, der sich in seiner Dimension, Form und Erscheinung zurückhaltend in den Hof einfügt. Ein kleines Foyer mit einem Verbindungsgang schafft die funktionale Anbindung an das Pfarrhaus, durch den kompakten Neubau und die Anordnung an der westlichen Baugrenze wird trotz der beengten Grundstücksgröße ein attraktiver Hofraum geschaffen. Diese Aussenfläche unterstützt nicht nur den täglichen Betrieb des Gebäudes, sondern kann darüber hinaus auch für Gemeindefeste, Kirchcafé und vielfältige gemeindliche Aktivitäten genutzt werden.

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Erweiterung Waldschule, Karlsruhe

Die Waldschule besteht momentan aus zwei unterschiedlichen Schulen, die auch baulich klar voneinander getrennt sind. Aufgabe ist es, weitere Nutzungen, wie einen Kinderhort und großzügige Mehrzweckbereiche sowie mehrere Kurz- und Klassenräume hinzuzufügen.


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Erweiterung Kongresshaus, Baden-Baden


Ein Gang entlang der Lichtentaler Allee lässt trotz der Bäume immer wieder den Blick über die Oos auf die mächtigen Bauten der Belle Epoque zu, denen Wintergärten angehängt oder Pavillons vorgelagert sind. In Analogie zu diesem Spiel zwischen gross und klein, ernst und verspielt  soll auch das Kongresshaus mit einem Pavillon zur Flußseite hin erweitert werden.

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Wohnbebauung, Knielingen

Die Wohnbebauung an der Einfahrt in das neue Wohnquartier in den ehemaligen Knielinger Kasernen gliedert sich in zwei grundsätzlich unterschiedliche Baukörpertypologien, den Geschosswohnungen entlang der Sudetenstraße und den reihenhausähnlich organisierten Eigentumswohnungen an der Egon-Eiermann-Allee. Sie bilden den Rahmen für das Quartier, begleiten den Straßenraum, markieren die Ecke  und leiten über zu der kleinmaßstäblicheren Bebauung des Quartier-Inneren.

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Schule mit Sporthalle, Stutensee

Der axialsymmetrisch aufgebauten Vorfahrt von Schloss Stutensee, Ausdruck barocken Denkens und Lebens, wird eine zweite, ebenso starke Raumform entgegengesetzt, die den Alltag der Schule organisiert: Einer Klammer gleich verbindet eine Pergola die unterschiedlichen Schulen, die Turnhalle und den Sportplatz und umschließt einen zentralen Freiraum, das Forum.

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Stadtmuseum Goldener Engel, Baumholder

Die übereinanderliegenden Museumsräume werden durch das Spannungsfeld zwischen dem alten Haus und dem neuen Zubau bestimmt. Über den Glasbau sind Blickbezüge durch alle Geschichtsepochen möglich. Der Rundgang führt in großen Schleifen durch das Haus.

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Nachverdichtung Feudenheim, Mannheim

Stadtbausteine – Steine bauen Stadt: Das Wettbewerbsgrundstück befindet sich in einem heterogenen Umfeld am Ortsrand von Feudenheim; nordwestlich schließt eine Zeilenbebauung an, die in einem Grünzug liegt, der bisher am Grundstück endet. Das Grundstück selbst liegt in einem auf Lücke bebauten Block, der im Süden und Osten mit drei- bis viergeschossigen Gebäuden, im Norden jedoch eher rudimentär mit Garagen, einem Transformatorengebäude und einer ehemaligen Tankstelle besetzt ist.

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Mehr-Generationen-Haus, Königsbrunn

Mehrgenerationen-Wohnen: Auf dem Grundstück werden zwei Hofhäuser mit je 26 Wohnungen und ein Gemeinschaftshaus mit Kita und Gemeinschaftsräumen geplant. Die beiden Hofhäuser erscheinen mit ihrem groben weißen Putz und den skulptural geformten Balkonen mit Geländern aus Stahl und Holzgeflecht sehr körperhaft. Mit den schmalen hohen Fensterformaten und den Dachausstiegen entsteht ein eleganter Gesamteindruck.

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Erweiterung Geigenbauschule, Mittenwald

Die Erweiterung der Geigenbauschule in Mittenwald verwendet eine Reihe typischer Merkmale der vorhandenen Baustruktur, so die Linearität der Lehrgebäude, die Raumbildung um einzelne Höfe oder das flachgeneigte alpenländische Blechdach. Der lange, schmale Baukörper rückt nahe an den Bestand heran, um ein deutlich wahrnehmbares Gegenüber zum alten Forstamtsgebäude, das zukünftig der Verwaltung dienen soll, zu schaffen. Es entsteht eine grosse Freifläche, die zwei Funktionen erhält: sie wird zum Eingangshof der Geigenbauschule und als Campuswiese das Herzstück der Gesamtanlage.

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Haus der Begegnung, Heidelberg

Weniger ein „Haus“ als vielmehr ein „Raum“ der Begegnung war Leitgedanke des Entwurfs für das neue Gebäude der katholischen Kirche in Heidelberg am Richard-Hauser-Platz.

Dafür schlagen wir eine Passage vor, die alle wichtigen Einrichtungen des neuen Hauses mit dem Platz und der Jesuitenkirche verknüpft. Hinter den barocken Fassaden entlang der Merianstraße entsteht ein moderner Verwaltungsbau, ohne die städtebaulich bedeutsame baukörperliche Identität des alten Hauses preiszugeben.

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Grund- und Hauptschule Südost, Karlsruhe

Das zu bebauende Grundstück liegt am Rand des neuen Stadtteils an einem Grünzug. Am östlichen Rand soll ein Platz entstehen, der den historischen Wasserturm freistellt. Der Stadtgrundriss besteht aus einer Blockstruktur mit klar definierten Straßenräumen. Die neue Bebauung nimmt die strenge Blockstruktur auf, übernimmt die Gebäudefluchten und setzt so die Straßenräume fort. Das Grundstück wird schon im 1.BA zu 100% überbaut. Der entstehende, scheinbar 2-geschossige Block fügt sich somit auch ohne die Erweiterung im 2.BA kraftvoll in den Stadtgrundriss. Auch wenn der 2.BA nicht realisiert wird, wirkt der Bau nicht unvollendet. Der 2.BA ist als Aufstockung bzw. Nachverdichtung zu verstehen.

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Wohnbebauung, Pforzheim

Vier Häuser, vier Höfe – vier Maisonetten, vier Penthousewohnungen – vier Baugemeinschaften, acht Wohnungen, eine Baugruppe – das beschreibt verkürzt unser Konzept für die Bebauung des Pfarrgeländes neben der Markuskirche an der Gerwigstraße in Pforzheim.

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Burgerhofareal, Offenburg

Einblicke - Ausblicke: Das Grundstück hat eine besondere Lage im Stadtgrundriss von Offenburg. Es liegt direkt am Stadteingang zur Altstadt am Rande der historischen Stadtmauer. Die erhöhte Lage bietet einen Ausblick über den Südwesten Offenburgs und das Rheintal, bei gutem Wetter sogar bis zu den Vogesen. Gleichzeitig wird die dort entstehende Bebauung aber auch weithin sichtbar sein und wird dadurch seine Umgebung prägen.

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Infopavillon Ettlinger Tor, Karlsruhe

Einem Tatzelwurm gleich schiebt sich der Pavillon zwischen den Bäumen hindurch, um sich schließlich in die Höhe zu stemmen, als Zeichen in der Stadtlandschaft, als Aussichtsplattform für die Besucher, um einen Überblick über die Bauarbeiten am Ettlinger Tor gewinnen zu können. Damit bedient das „Tier“ neben der städtebaulichen mehrere metaphorische Ebenen.

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Gemeindezentrum Heilig-Geist, Balingen

Untersucht man die städtebaulichen Rahmenbedingungen des Wettbewerbsgrundstücks, fällt auf, dass es sich bei dem Gelände um eine typisch innerörtliche Insellage handelt. Die rudimentäre, heterogene Randbebauung der Kleemeisterstraße legt überdies nahe, mit dem neuen Ensemble aus Gemeindehaus und Kindergarten eine Raumkante zu formulieren, die auch den bestehenden Altgebäuden Halt gibt.

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Haus der Projekte, Hamburg

Bauen am Wasser ist ein altes Thema. Die geforderte Zeichenhaftigkeit, in Nachbarschaft zu den Hallen der BallinStadt und vor dem großmaßstäblichen Hintergrund des Zollhafens, scheint uns wichtig: ein hohes Gebäude, das über die Wasserschutzbauwerke hinaus wahrgenommen werden kann.

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Wohnen am Strom, Köln

„Wohnen am Strom“ heißt in Langel zunächst Wohnen in einem dörflich-idyllischen Kontext, geprägt durch eine ländliche Struktur, unmittelbar vor den Toren der Großstadt. Dennoch zielt unser Ansatz auf eine eher städtische Wohnform, das turmartig verdichtete Doppelhaus. Das hat mehrere Gründe.

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Soziale Mitte, Walldorf

Das Wettbewerbsgebiet liegt am Rande der Altstadt Walldorfs und dehnt sich in das neu geplante Baugebiet aus. Aufgabe ist es zum einen, diese städtebauliche Lücke mit einer Bebauung zu besetzen, die beide Teile Walldorfs miteinander verknüpft und die verschiedenen städtebaulichen Richtungen aufnimmt, zum anderen müssen die losen Enden der Freiräume in klar definierte Außenräume geführt werden, mit einer deutlich erkennbaren Mitte.

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Gemeindezentrum mit Kindergarten Kirchfeld, Karlsruhe

Die Donauschwabenstrasse bildet den räumlichen Schwerpunkt der Kirchfeld-Siedlung. Sie verbindet geradlinig die beiden Gemeindezentren mit den Geschäften und den Sportanlagen im Norden und ist dichter bebaut als die bogenförmigen Strassen, die senkrecht auf sie stoßen. An ihr liegen die Zugänge zu den beiden öffentlichen Bereichen des neuen Gemeindezentrums: vor der bestehenden Kirche liegt der Platz mit den Eingängen zum neuen Gemeindehaus mit der Kirche, während der neue Zugang zum Kindergarten von der Giebelwand des Altarraums gefasst wird.

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Alten- und Pflegeheim Marienhaus, Offenburg

Das Baugrundstück liegt inmitten der Innenstadt von Offenburg, dicht umgeben von historischen Gebäuden. Die Heiligkreuzkirche mit ihrem prägnanten Barockturm ist sichtbar, der Marktplatz fußläufig erreichbar. In Reaktion auf diese besondere Situation wird die Einbindung in den Stadtraum zum übergeordneten Ziel des Entwurfs.

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Fuß- und Radwegbrücke Neureuter Straße, Karlsruhe

Die Fuß- und Radwegbrücke ist nicht nur ein Verkehrs- und Ingenieurbauwerk, sondern ein architektonisch gestalteter Raum. Aufgrund ihrer Lage kommt ihr die Funktion eines Merkzeichens zu, und das in zweifacher Hinsicht: für den Autofahrer, der Karlsruhe von Norden her erreicht oder Richtung Mannheim verlässt, symbolisiert die Brücke den Stadteingang; für den Radfahrer oder Fußgänger, der sich von der Stadt Richtung Rhein oder umgekehrt bewegt, ist sie ebenfalls Tor zur Stadt, zugleich aber prägnanter Ort inmitten der Peripherie Karlsruhes auf seinem Weg zwischen Stadt und Rhein.

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Neue Halle am Stadion, Rottweil

Ein flaches Sockelgebäude mit ausschweifender Attika besetzt die Fläche oberhalb des Festplatzes von Rottweil. Eine vertikal gegliederte, anthrazitfarbene Holzfassade umhüllt den Baukörper, großflächige Verglasungen im Foyer- Bereich und rhythmisch gesetzte schmale Lochfenster belichten die Räume.

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Gemeindesaal Lutherhaus, Schwetzingen

Die platzartige Aufweitung der Mannheimer Straße weist neben der Stadtkirche mit dem spätklassizistischen Schulhaus ein weiteres städtebauliches wichtiges Gebäude auf, das in seiner Noblesse dem Straßenraum sein unverwechselbares Gepräge gibt. Die klare, beherrschende Stellung diese Baus zu respektieren, war ein wesentlicher Ansatzpunkt bei der Lösungsfindung. Zugleich verlangt der Platzraum nach einer adäquaten Fassung, vergleichbar mit dem barocken Prinzip der Gegenüberstellung von Herrschaftsgeste und dienendem Bau, Schloss und Marstall.

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Wohnbebauung Parkinsel, Ludwigshafen

Zwischen den geplanten Wohnbauten liegt der leicht erhöhte Eingangsplatz. Er wird über drei Stufen und eine Rampe erreicht und erhält durch einen transparenten grünen Vorhang aus Kletterpflanzen, die an abgespannten Seilen emporwachsen, einen eigenen Charakter. Die Bewohner durchschreiten diesen Vorhang auf dem Weg zum Hauseingang.

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Progymnasium, Rheinau

Die beiden Baukörper der Erweiterung formen zusammen mit dem bestehenden Schulgebäude einen geschützten Eingangs- und Pausenhof. Eine schneckenförmige Pergola verknüpft sämtliche Baukörper einschließlich der Sporthalle und fördert so die Bildung eines attraktiven Schul- und Sportzentrums.

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Alten- und Pflegezentrum, Wiesloch

Das neue Pflegeheim ist im Stadtteil Altwiesloch geplant, auf einem reizvollen Grundstück, das nach Süden abfällt und den Blick freigibt in Richtung Schloss und Leimbach. Der geplante Neubau ergänzt die bestehende Straßenflucht mit einem zweigeschossigen Baukörper, der im Erdgeschoss in den Eingangshof leitet und den Haupteingang markiert. 

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Dorfgemeinschaftshaus, Hohentengen

Das Dorfgemeinschaftshaus Hohentengen steht auf einer Platzfläche, begrenzt den Straßenraum "In der Hau" und öffnet sich zur freien Landschaft. Die Erschließung erfolgt beidseitig, über den Dorfplatz und von der Straße. Ein fließender Übergang von außen nach innen erweitert den Platz um einen überdachten Bereich, eine Art Forum für die Vereine. Die Arkade im Osten kann dabei als Tribüne für die Aktivitäten auf der Freifläche dienen.

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Aula Europäische Schule, Karlsruhe

Es liegt im Wesen einer Schule, Gemeinschaft zu fördern. Baulicher Ausdruck dieser Gemeinschaft in der Europäischen Schule Karlsruhe ist die Gruppierung der einzelnen Schulgebäude um ein zentrales Forum, eine zum jetzigen Zeitpunkt noch ungestaltete, grüne Mitte.

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Fußgängerbrücke, Grötzingen

In der zersiedelten, von Verkehrsadern zerschnittenen Landschaft des Pfinztals bleibt nur die Topographie zur Orientierung. Ziel des vorliegenden Entwurfs ist es daher, das Tal erlebbar zu halten; als Konsequenz ist eine aufgeständerte Konstruktion einem Erdwall vorzuziehen. Wir schlagen eine Konstruktion vor, die bereits im ersten Bauabschnitt den Anforderungen des zweiten Bauabschnitts dahingehend entspricht, dass die Zugangsrampe zur Bahnbrücke zugleich die spätere Straßenbrücke ist.

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Kunst- und Designmuseum, Ingolstadt

Die Altstadt von Ingolstadt wird durch den Ausbau der Donaupromenade mit dem östlichen Stadtteil stärker verbunden. Eine Reihe öffentlicher Nutzungen wie Theater, Schloss und Kinocenter bilden entlang dieser räumlichen Verbindung eine Verknüpfung kultureller Art. Der Riegel des projektierten Museums reiht sich ein in diese Kette und betont die Weiterführung zum historischen Stadtraum des Glacis.

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Konzernzentrale IWKA, Karlsruhe

Die Grundidee des vorliegenden Entwurfs zur Hauptverwaltung der IWKA begegnet dem Widerspruch zwischen Größe und Prominenz des Baugrundstücks einerseits und dem vergleichsweise geringen Raumbedarf des Unternehmens andererseits.

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Neuer Friedhof, Weinstadt-Beutelsbach

Der Tod als Teil menschlichen Werdens soll einen Platz inmitten des alltäglichen Lebens erhalten. Seine Allgegenwart zeigt sich in der Einbeziehung des Friedhofes in die traditionelle Kulturlandschaft von Beutelsbach. So begegnen sich das Wachstum, das Blühen und Fruchten der Obstplantagen und das Vergehen menschlichen Lebens. Der Friedhof verliert nach der Zeit der ersten Trauer seinen Schrecken und wird Teil einer Welt, die jeden Tag im Wandel ist.

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Feuerwehrzentrum, Ettlingen

Die unmittelbare Umgebung des Grundstücks für die zukünftige Feuerwehr Ettlingen ist gekennzeichnet durch die typische Struktur eines Gewerbegebiets: großflächige Bebauung, die zumeist nicht straßenraumbildend ist, sowie weiträumige, gewerblich genutzte Freiflächen prägen den Ort. Folgt man der Biegung der Hertzstraße von Ettlingen kommend, ist der Übergang von der Gewerbestruktur zur offenen Landschaft mit Blick auf den Schwarzwald besonders charakteristisch.

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Reihenhäuser Franzosenkaserne, Karlsruhe

Das städtebauliche Konzept der Volkswohnung wird übernommen und ausgehend vom entwickelten Haustyp modifiziert. Dabei ergeben sich sechs Zeilen mit jeweils sieben bis acht nord-süd-orientierten Reihenhäusern.

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Umbau Pfalzmuseum, Bad Dürkheim

Die Erweiterung des Pfalzmuseums wird in besonderer Weise aus Ort und Aufgabe entwickelt. Das Bauwerk setzt interessante Widersprüche in Szene.

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Erweiterung Altes Rathaus, Pforzheim

Sowohl der bauliche Urzustand des Alten Rathauses, wie auch die provisorischen Reparaturen der Nachkriegszeit haben ihren geschichtlichen Stellenwert. Das Haus selber soll seine Geschichte den Besuchern und Mitarbeitern offenbaren - keine Restauration, sondern „Weiterbauen“, mit den Mitteln unserer Zeit, jedoch den Wert des Überkommenen schätzend - das ist der Leitgedanke.

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Finanzamt, Schwarzenberg

Der Entwurf zum Neubau des Finanzamtes in Schwarzenberg leitet sich aus der städtebaulichen Situation ab: das Baugrundstück ist inselartig in einem heterogenen Umfeld zu Füßen des Schloßbergs gelegen, begrenzt von der Karlsbader Straße im Norden und Westen sowie dem Fluß im Süden. Der einzige zusammenhängende Gebäudezug aus Altbauten entlang der Karlsbader Straße bekommt daher Richtungsfunktion, ausformuliert durch eine neue Wegebeziehung bis auf das gegenüberliegende Ufer der Schwarzwasser.

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Rathaus, Malsch

Die Wahl des Grundstücks: Die Realisierung des neuen Rathauses ist nur dann problemlos, wenn es keine Überschneidungen der Grundfläche mit dem bestehenden Rathaus gibt. Darüberhinaus sprechen aber auch andere Gesetzmäßigkeiten für den durch den Auslober vorgeschlagenen Bereich vor der Kirche: die topographische Situation ist gerade dort eine besondere. Hier kommt der auslaufende Anstieg in Nord-Süd-Richtung zusammen mit dem Beginn des Gefälles von Ost nach West - eine Grundstückssituation, die von alters her mit Gebäuden besonderer Bedeutung belegt wurde. Zudem ermöglicht das Gegenüber zur Kirchenfassade und der starke räumliche Bezug über den Kirchberg zur Hauptstraße des Dorfes die Schaffung eines städtebaulichen Körpers.

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Kirchenzentrum Rieselfeld, Freiburg

Das gemeinsam von der evangelischen und der katholischen Kirche in Freiburg zu errichtende Kirchenzentrum im Rieselfeld ist als introvertierte Hofanlage geplant, deren hoch aufragende Kirchenräume dem vorgelagerten Platz das Gepräge eines Stadtteilzentrums geben.

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Umgestaltung Freibad, Güglingen

Ein "neues altes Freibad": Das bestehende Freibad von Güglingen ist eine parkartige Anlage, deren Gesamtwirkung auch nach der Umgestaltung erhalten bleiben sollte. Daher liegt die Zielsetzung dieses Entwurfs in erster Linie darin, vorhandene Strukturen zu stärken und nicht gänzlich neue einzuführen. Als besonders reizvoll erweist sich dabei der Gegensatz von natürlich gewachsenem Park und künstlicher Badeanlage.

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Fachhochschule, Remagen

Der Neubau der Fachhochschule in Remagen liegt am Rande der Stadt im Übergangsbereich von Siedlung und offener Landschaft. Die Überlegungen zum Ort konzentrieren sich daher zunächst auf die Frage, wie die komplexen Baumassen der Schule in die überaus kleinteilige Siedlungsstruktur einerseits und das offene, äußerst empfindliche Landschaftsbild andererseits integriert werden können.

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Haus der Architekten, München

Ein Haus für Architekten: Die schlossähnliche  Villa zu erweitern heißt, sie in ihrer Eigenständigkeit zu respektieren und dem Solitär einen Solitär zur Seite zu stellen.

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Raiffeisenbank, Stutensee

Wie verträgt es sich mit dem Selbstverständnis einer Genossenschaftsbank, für den Neubau ihrer Hauptstelle mehrere für den Ortskern Blankenlochs unzweifelhaft wichtige und typische Altbauten abzubrechen, zumal das von der Ausloberin vorgegebene Grundstück groß genug ist, um über Alternativen zu der nicht in jeder Beziehung idealen Straßenlage nachzudenken?

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Seniorenwohnungen Josef-Stift, Buchen


  • Der Neubau nimmt betreute Altenwohnungen, behindertengerechte Wohnungen sowie den Pflegestützpunkt (Pflegebad) auf. Er ist über einen gedeckten Gang niveaugleich an den Altbau angeschossen (Treppen, Lift).
  • Der bestehende Mittelbau wird zur Sozial- und Arztstation umgebaut; im Dach finden zwei (Schwestern-) Appartements Platz.
  • Seitenbauten werden für Sozialwohnungen genutzt, die z.T. behindertengerecht über Rampen erschlossen sind.
  • Gemeinschaftsflächen finden im südlichen Seitenbau Platz. Die Erschließung ist behindertengerecht.
  • Die Energiezentrale befindet sich im umgebauten Kellergeschoß des Mittelbaus.
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Erweiterung Architekturmuseum, Augsburg

Die Neugestaltung des Gartens der Villa Buchegger erfolgt nach antithetischen Gesichtspunkten. Stand zur Zeit der Erbauung das Konzept der Gartenstadt mit den primär als Nutzgarten ausgebildeten Grundstücken im Vordergrund, ist die zukünftige Funktion als öffentliche und halböffentliche Fläche in Verbindung mit dem Architekturmuseum Schwaben eine grundlegend andere. Es stellt sich die Frage nach der Angemessenheit der Mittel unter Berücksichtigung der neuen Nutzerschicht.

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Grundschule mit Kindergarten, Wiesloch

Schule als ein Ort, der zwei scheinbar gegensätzliche Funktionen erfüllt: ein Ort als Vorbereitung auf das (Erwachsenen-) Leben einerseits, andererseits ein Hort freien, also folglosen Denkens und Handelns zu sein - das ist der Hintergrund, vor dem eine architektonische Auseinandersetzung mit dem Thema erfolgen sollte.

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Grundschule mit Kindergarten, Mosbach

Angesichts zunehmender Gewaltbereitschaft schon unter Kindern verstehen wir die Bauaufgabe "Schule, Kindergarten, Sporthalle" als Gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Neben städtebaulichen Überlegungen ist unser Beitrag primär von dem Wunsch beeinflusst, Kindern einfache Grundmuster gesellschaftlichen Zusammenlebens wie Toleranz, Orientierung oder Ruhe zu vermitteln. Daher schlagen wir entgegen der allgemeinen Tendenz, dem mediasierten Chaos in den Köpfen baulich Gestalt zu verleihen, die Rückbesinnung auf die traditionelle Form des Schulhauses vor.

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