- Der Neubau nimmt betreute Altenwohnungen, behindertengerechte Wohnungen sowie den Pflegestützpunkt (Pflegebad) auf. Er ist über einen gedeckten Gang niveaugleich an den Altbau angeschossen (Treppen, Lift).
- Der bestehende Mittelbau wird zur Sozial- und Arztstation umgebaut; im Dach finden zwei (Schwestern-) Appartements Platz.
- Seitenbauten werden für Sozialwohnungen genutzt, die z.T. behindertengerecht über Rampen erschlossen sind.
- Gemeinschaftsflächen finden im südlichen Seitenbau Platz. Die
Erschließung ist behindertengerecht.
- Die Energiezentrale befindet sich im umgebauten Kellergeschoß des Mittelbaus.
- Zufahrt von Abt-Bessel-Straße zu hofseitigen Stellplätzen
- Feuerwehr-Umfahrt auf Schotterrasen
- Anbindung des Neubaus in jedem Geschoss über Laubengänge
- Wohnungserschließung über einläufige Treppe/Lift und Laubengang
- Gemeinschaftsbereiche im Altbau sowohl von Straßenseite als auch (behindertengerecht) von Gartenseite aus erschlossen.
- behindertenfreundliche Geländemodellierung
Umnutzung Altbau
- Bestand wird weitestgehend genutzt: Sozial und Arztstation, Gemeinschaftsräume
- Einfacher Ausbaustandard der Sozialwohnungen, geringe Änderungen
- Minimierung der Neubauflächen durch hohen Umnutzungsgrad
Konstruktioin Neubau
- Holzsystembauweise, Elementierung
- Schotten als fixe Scheiben, minimierte Deckenspannweiten
- Fassaden nichttragende, standardisierte Holzelemente, Ostseite mit Laubengang als Wetterschutz, Westseite raumhoch verglast mit Loggien und Schiebeläden.
- Pultdachkonstruktion selbsttragend, vorgefertigte Nagelplattenbinder im Raster, Faserzementwellplatten als Großtafeln auf einfachster Unterkonstruktion, einseitige Entwässerung der Dachfläche
- minimierte Streifenfundamente auf Frostschutzkies
- Verzicht auf Keller
Ausbau Neubau
- Wohnungen mit ostseitiger Funktions- und westseitiger Aufenthaltszone
- Gipskarton-Ständerwände, partielle Flexibilität auch nach der Fertigstellung
- Schiebe-Elemente, Mehrfach-Konditionierung der Räume
- Standardisierte Küchen und Bäder
- Querlüftung, Sonnenschutz durch Schiebeläden (auch vor Loggia)
- Oberflächen: Wände und Decken Gipskarton gespachtelt und gestrichen, Böden Linoleum auf Fließestrich, Laubengang und Loggien Holzdielenbelag
- Zentrale Energieversorgung, Installation in Ständerwänden, Heizleitungen hinter Sockelleisten bzw. Aufputz
Freianlagen
- Minimierung des Neubaus durch Umnutzung des Bestands
- Behutsame Einfügung in den Park, weitgehender Erhalt des Baumbestandes
- Modellierung des Geländes behindertenfreundlich, Verzicht auf Geländestufen
- Ebenerdige Stellplätze in kleinen Einheiten, Verzicht auf Tiefgarage
- Minimierung der Bodenversiegelung (Schotterrasen, Kies)
- Verzicht auf Kellerausschachtung
- Feuerwehr-Umfahrt auch auf Gebäuderückseite
- Durchgänge zur Straße, fließende Übergänge von öffentlichen zur halbprivaten Zonen
- Loggien nach Westen, Laubengang nach Osten
- Große, zusammenhängende Garten- und Parkflächen für Bewohner
Kosteneinsparung
- Minimierung der Neubauflächen
- Kompakte Baukörper
- Verzicht auf Kellergeschoss
- Elementierung, Vorfertigung, Holzbauweise
- Stapelung, Baukastenprinzip
- Sinnvolle Auslegung der WSVO
- Geringe Deckenspannweiten, Schotten
- Elementierte Fassade
- Gleiche Wohnungstypen
- Flach geneigtes Pultdach
- Erschließung über Laubengang, offenes Treppenhaus
- Einfache Details, einfacher Ausbaustandard
- Zentrale Energieversorgung, Verzicht auf Schornstein
- Installation in Stockwerkssträngen, Aufputz
- Minimiertes Erschließungskonzept
- Ebenerdige Stellplatzanordnung



